Konzert

Konzert mit den Bläsersolisten der Münchener Philharmoniker - Samstag, 29. Juni 2024 um 19.00 Uhr - Eintritt: 30,00 Euro - Karten im Rathaus: 09447/920093

Philharmonische Bläsersolisten München mit Werken von Haydn, Danzi, Ibert, Ravel und Dvořák

 Michael Martin Kofler, Flöte; Kai Rapsch, Oboe; Alexandra Gruber, Klarinette; Alois Schlemer, Horn; Raffaele Giannotti, Fagott

 Das Programm im Einzelnen

 Joseph Haydn: Divertimento Nr.1, B-Dur, Hob.II:46

 Franz Danzi: Bläserquintett g-moll, op.56, Nr. 2

 Jacques Ibert: Trois pièces brèves (Drei kurze Stücke) für Bläserquintett

 Maurice .Ravel: Le Tombeau de Couperin

Antonin Dvořák: Bläserquintett nach dem „Amerikanischen Streichquartett“ F-Dur, op. 96

Foto: Philharmonische Bläsersolisten München; © K. Rapsch

Kurzvostellung des Bläserquintetts

 Michael Martin Kofler, Flöte: Bereits während des Studiums wurde er Soloflötist im Gustav-Mahler-Jugend-Orchester unter Claudio Abbado, 1987 berief ihn Sergiu Celibidache in gleicher Position zu den Münchner Philharmonikern. Dem Preisträger bei mehreren internationalen Wettbewerben (ARD, Brüssel, Prag, Bari, etc.) wurden auch die Kulturförderungspreise der Münchner Konzertgesellschaft und des Landes Kärnten sowie der Würdigungspreis des Österreichischen Wissenschaftsministeriums und der Kulturpreis seiner Heimatstadt Villach verliehen.

Kai Rapsch, Oboe: Bereits während seines Studiums wurde Kai Rapsch Mitglied des Mozarteum Orchesters Salzburg, im Jahre 2004 engagierten ihn die Münchner Philharmoniker als Solo-Englisch Hornist und Oboist. Als Dozent der dortigen Orchesterakademie engagiert sich Kai Rapsch aktiv für den professionellen Musikernachwuchs, den er bereits erfolgreich in so namhaften Orchestern wie der Komischen Oper Berlin, dem Theater Regensburg sowie der Bayerischen Staatsoper München unterbringen konnte.

Alexandra Gruber, Klarinette: Bereits vor Abschluss ihres Studiums wurde Alexandra Gruber 1998 zur Soloklarinettistin der Münchner Philharmoniker gewählt. Als Solistin, Kammermusikerin und Pädagogin ist die Künstlerin weltweit gefragt - neben Meisterkursen u.a. in Japan, Korea, China, Brasilien und Chile betreute sie von 2000-2005 und 2016-2019 die Hauptfachklassen Klarinette am Richard-Strauss-Konservatorium München und der Hochschule für Musik München.

Alois Schlemer, Horn: Der in Rosenheim geborene Musiker erhielt im Alter von acht Jahren seinen ersten Musikunterricht. Sein Hornstudium begann Alois Schlemer zunächst bei Hans Noeth, dem langjährigen Solohornisten des Bayerischen Staatsorchesters, um es von 1978 bis 1982 bei Otto Schmitz an der Münchner Musikhochschule fortzusetzen. Nach Beendigung seines Studiums wurde Alois Schlemer im Alter von nur 19 Jahren Hornist bei den Bamberger Symphonikern. Seit 1985 ist er Mitglied der Horngruppe der Münchner Philharmoniker.

Raffaele Giannotti, Fagott: Er wurde 1995 in Italien geboren und erhielt den ersten Fagottunterricht im Alter von zehn Jahren. Zahlreiche erste Preise konnte er bei nationalen und internationalen Wettbewerben gewinnen. Raffaele Giannotti war von 2014 bis 2016 Solo-Fagottist des Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino und ist seit 2016 in gleicher Position Mitglied der Münchner Philharmoniker. Aufnahmen erschienen beim Bayerischen Rundfunk und in ORF 3. Der Komponist Damiano Dambrosio widmete ihm ein Fagottkonzert.

Konzert

Jazzkonzert mit Tizian Jost und Gäste - Sonntag, 29. September 2024 um 19.00 Uhr - Eintritt: 30,00 Euro - Karten im Rathaus: 09447/920093

Der Münchner Ausnahmepianist Tizian Jost spielt in dieser Formation mit Kontrabass und Schlagzeug Kompositionen aus dem Repertoire der großen brasilianischen und US- amerikanischen Komponisten, wie z.B. Antonio Carlos Jobim, Duke Ellington, Kurt Weill.

Ein musikalischer Genuss auf höchstem Niveau.

Eingeladen hat er dazu den international renommierten Jazz-Geiger Gregor Hübner, der auf den Konzertbühnen beiderseits des Atlantiks ein oft gehörter und hoch geschätzter Künstler ist.

Ergänzt wird das Programm durch eigens für diesen Abend ausgewählte Eigenkompositionen der auftretenden Künstler.

 

„…So der Jazz-Pianist Tizian Jost, dessen Liebe gleichermaßen dem reinen Jazz wie der brasilianischen Musik gilt. Auf seinen wundervollen Ton, seinen rhythmischen wie harmonischen Einfallsreichtum und seine geradezu enzyklopädische Stilvielfalt darf man sich mehr als freuen.“

 

Tizian Jost (Foto © Gabriele Roithner)ist ein deutscher Jazzpianist und -Vibraphonist. Er begann im Alter von sechs Jahren Klavier zu spielen, lernte später Cello und Orgel. Seit seinem Umzug nach München 1985 ist er dort als professioneller Jazzmusiker aktiv. Zuerst hatte er Engagements bei dem Trompeter und Komponisten Franz-David Baumann, als Pianist der Bigband von Harald Rüschenbaum und von 1987 bis 1991 als Hauspianist des Jazzclubs Allotria in der Münchner Türkenstraße. Dort spielte er mit Musikern wie Mark Murphy, Dusko Goykovich, Roman Schwaller, Thomas Stabenow, Tony Lakatos u. a. 

Von 1987 bis 2000 arbeitete er mit dem Tenorsaxophonisten Günther Klatt zusammen. Diese Zusammenarbeit führte die beiden auf ausgedehnte Tourneen durch Süd- und Mittelamerika, den indischen Subkontinent und eine Vielzahl europäischer Länder. 1995 wurde Jost Dozent für Jazz-Klavier am Richard-Strauss-Konservatorium München. Seit 2008 gibt er in der Musikhochschule München sein umfassendes Wissen aus langjähriger Erfahrung an junge, jazzbegeisterte Musik-Studenten weiter. Im kleinen Theater war er in der Spielzeit 2018/2019 mit der Jazz-Sängerin Alma Naidu zu hören. In der Spielzeit 2020/2021 begleitet er Petra Einhoff beim Chanson-Abend "Kino im Kopf" am Klavier.

Gregor Hübner (Foto: ©Jazz Institut München) ist ein preisgekrönter Komponist und Violinist, vom Publikum und der Kritik gefeiert für seine visionäre Arbeit in der Verbindung verschiedener Genres. 2017 wurde er mit dem Grand Prize des New World Composers Competition der New Yorker Philharmoniker ausgezeichnet.

Seine Musik wurde vom New York City Jazz Record als Herausforderung und als klar, nahtlos bei der Verbindung von kammermusikalischen Elementen und Avantgarde Jazz bezeichnet. »All About Jazz« bezeichnet ihn als Virtuoso mit breit gefächerter Erfahrung in großen und kleinen klassischen Ensembles. Sein Album »El Violin Latino«, ein Album, das die Rolle der Violine in der traditionellen Lateinamerikanischen Musik erforscht, wurde vom »Wall Street Journal« wie folgt beschrieben: »by turns sexy and sly, impassioned and dreamy, his collection of well-known tunes, unexpected arrangements and original compositions brings together far-flung members of the fiddle diaspora.«

Hübners einzigartige musikalische Stimme als Komponist integriert Improvisation, experimentelle Notation, traditionellen Kontrapunkt, Strukturen aus der Popularmusik, post-tonale und innovative Aufführungspraktiken innerhalb von formalen kompositorischen Rahmen